Eine Kirchenführung für die Kommunionkinder – alles dreht sich ums Wasser.

Nicht jedes Wasser in der Kirche ist Weihwasser. Am Eingang der Kirche befindet sich ein Weihwasserbecken. Beim Betreten der Kirche tauchen wir die Fingerspitzen ins Weihwasser, bekreuzigen uns und erinnern uns an unsere Taufe. Damit wird klar, dass wir Kinder Gottes sind und als solche kommen wir zum Gottesdienst.

Dann gibt es einen großen Weihwasserbehälter. Er umfasst etwa 30 Liter Weihwasser, damit die Leute es nach Hause oder zum Friedhof mitnehmen können. Wenn der Behälter leer ist, wird neues Wasser nachgefüllt und der Pfarrer segnet es. Bei der Segnung tut er noch bisschen Salz hinein.

In jeder Sakristei befindet sich ein Weihwasserkessel mit dem Weihwasserpinsel. Dieses Weihwasser wird bei den Segnungen zum Beispiel Erntedankaltar oder ein Kreuz, Rosenkranz, eine Wohnung verwendet. Manchmal bespritzt der Pfarrer die Menschen gleich nach der Begrüßung: er geht durch die Kirche mit einem Ministranten, der den Weihwasserkessel trägt.

Nach den Fürbitten bringen die Ministranten zum Altar: den Kelch, die Hostienschale und zwei Kännchen – in einem ist Wasser. Der Pfarrer gießt nur ein paar Tropfen in den Kelch, in dem der Wein ist . Anschließend kommen die Ministranten noch einmal mit Wasser und einem Tuch. Der Pfarrer spricht ein Gebet und wäscht sich die Hände.

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