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Pfarreiengemeinschaft

St. Josef Cham mit St. Martin Untertraubenbach

Aktualisiert am 30.07.22

Ostermeditation: Faszination und Erschrecken
Was ist wohl passiert in aller Herrgottsfrühe damals am Ostersonntag? Manchmal stellen wir uns die Auferstehung Jesu so wie der italienische Maller Vincenzo Campi. Sein Bild wurde um 1580 gemalt und befindet sich in der Kollegiatskirche S. Bartolomeo Apostolo in Busseto bei Parma.
 
Anschaulich und dramatisch stellt er uns das Geheimnis der Auferstehung vor Augen. Campi füllt die „Leerstelle“ der Evangelien voller Pathos, bombastisch und durchaus „fragwürdig“. Campi überschreitet die Grenze, die das Evangelium setzt; es mutet uns zu, auszuhalten, dass die Auferstehung selbst unseren Blicken entzogen bleibt. Die Vorstellungskraft Campis hingegen bedient unser Schauverlangen.
 
Campi setzt den österlichen Herrn vertikal und frontal in Szene: als Ganzfigur in der Mittelachse des Bildes. Mit dem Blick zum Himmel geht er dem göttlichen Vater entgegen. Er trägt den Kreuzstab und das Auferstehungsbanner. Der Osterheld ist kaum bekleidet; ein Tuch in leuchtendem Blau umhüllt diesen machtvollen Sieger.
Kann diese Heldengestalt der Gekreuzigte sein? Die Wundmale Jesu muss man mit der Lupe suchen, die Seitenwunde ist nur zu ahnen. Hat sich Jesus durch die österliche Tat so gewandelt? Dieser Christus ist offensichtlich das Sinnbild des erlösten, verklärten Menschen. Jesu Lichtleib leuchtet im übernatürlichen Glanz. Leichtfüßig, beinahe schwebend tritt er auf den Sargdeckel des „Heiligen Grabes“. Seine Gestalt wirkt so souverän, als seien die Wunden wundersam geheilt.
 
Ostern ist das Fest der Verwandlung. So versteht es auch ein Renaissancemaler wie Vinzenzo Campi. Für ihn ist die Auferstehung nicht das mühevolle Erwachen eines geschundenen Leichnams. Hier arbeitet sich kein ausgebluteter Gekreuzigter aus der Grabeshöhle. Nein, voll übernatürlicher Leichtigkeit und aus eigener Kraft tritt Er hervor: Christus im Aufwind – auf dem Weg zur Himmelfahrt. Der Lichtschein wirkt wie ein gewaltiger Nimbus. Christus tritt als „unbesiegte Sonne“ und setzt sich als unwiderstehlicher Sieger durch.
 
Die kriegerischen Wächter nahmen an der Begräbnisstätte Jesu Aufstellung, um sicherzugehen, dass nicht etwa die Jünger den Leichnam in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wegnehmen und dann behaupten, der Tote lebe. Die Wirkungen der Auferstehung sind für die muskulösen Wächter umwerfend. Die räumliche Enge des Bildes unterstreicht ihre Aussichtslosigkeit. Jeder der vier Wächter reagiert auf seine Weise.
Geblendet, abwehrend, zurückweichend, erschrocken, niedergeworfen, gebannt von der Wucht der Präsenz des Auferweckten. Ihr Wachdienst war vergeblich. – Wenn Gott handelt, sind alle menschlichen Vorkehrungen und Absicherungen vergeblich.
Das Sehen der einzigartigen Lichtvision macht drei amtlich bestellte „Verhinderer“ des Wunders nicht zu Zeugen. Dabeisein ist nicht alles. Die Wächter werden nicht zu Verstehenden. Das bloße Sehen bewirkt in ihnen nichts als Schrecken. Sie nehmen keinen Anteil an dem, was sie sehen. ER erscheint, doch er gesellt sich nicht zu ihnen. Einer der Wächter schläft. Was für eine Ironie: ein schlafender Wächter!

Krieg in der Ukrainne

und Gebet für den Frieden

Krippenspiel 21 und Sternsinger 22
Christenverfolgung  und Gebet für sie
Wir schließen uns dieser internationalen Aktion an und bringen unsere Solidarität mit den verfolgten Christen weltweit zum Ausdruck. Ab Mittwoch, den 24.11. bis Sonntag wird unsere Kirche teilweise in ROT angestrahlt. Bei den Sonntagsgottesdiensten beten wir für die Opfer und die Täter der Verfolgung.
 
Weitere Informationen unter: www.kirche-in-not.de

Da die  Pflege der früheren Webseite  aus technischen  Gründen nicht mehr  möglich ist, entwerfe ich eine ganze neue  Homepage für unsere Pfarreiengemeinschaft. Die vorhandenen Informationen über das Pfarrbüro, Kindergarten und mehr finden Sie nach wie vor  auf den früheren Seiten unter dem roten Butten.

 
 
 
 
O HEILIGER GEIST
Du Liebe des Vaters und des Sohnes:
Gib mir immer ein,
was ich denken soll.
Gib mir ein,
was und wie ich es sagen soll.
Gib mir ein,
was ich verschweigen soll
und wie ich mich dabei verhalten soll.
Gib mir ein,
was ich zur Ehre Gottes
zum Wohl der Seelen
und zu meiner eigenen Heiligung tun soll.

 

Ein gesegnetes Pfingstfest!

„Gottvertrauen in der Coronakrise“ – ein interessanter und lesenswerter Beitrag

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Eine super Aktion unserer Minis!
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St. Josef Cham

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