Mit der Taufe im Glauben der Kirche ein zweites Mal neu geboren worden sind am Samstagnachmittag in der Pfarrkirche Pia Hausladen aus Ried am Pfahl und Luis Edgar Bibik aus Untertraubenbach. Das erste Sakrament spendete Pfarrer Dr. Kazimierz Pajor.

Für Lena und Markus Hausladen ist Tochter Pia das erste Kind. Gerne das ehrenvolle Patenamt übernommen hat Christoph Hausladen, Bruder des Vaters. Auch Jennifer und Thomas Bibik durften sich mit Stammhalter Luis über das Erstgeborene freuen, als Pate fungierte Kevin Iller, Bruder der Mutter. Der Geistliche begrüßte die beiden Familien und die Paten an der Schwelle zum Gotteshaus, gilt doch die Taufe als das Eingangstor und Grundlage zu den weiteren Sakramenten. „Mit großer Freude empfängt euch die Gemeinschaft der Glaubenden“, so Pajor, später sollen einmal die beiden Täuflinge selbst auf den Ruf Christi antworten. Sowohl Eltern als auch Paten müssten Pia bzw. Luis im Glauben begleiten und stärken. Nach dem Zeichnen des Kreuzes auf die Stirn der Täuflinge erfolgte der gemeinsame Einzug.

In seiner Ansprache ging Pfarrer Pajor auf den vorherigen Text aus dem 3. Kapitel des Evangelisten Johannes („Jesus sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht schauen“). Neben der Geburt durch die Mütter, würden Pia und Luis nun mit der Taufe aus dem Wasser und dem heiligen Geist ein zweites, neues Mal geboren. Die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe seien die Grundhaltungen, die das Leben der Christen kennzeichnen, „sie werden bei der Taufe sozusagen als Samen empfangen und in der Beziehung zu Gott gelebt“.

Nach der Anrufung der Heiligen, die in Liebe auf Pia und Luis schauen sollen, sowie den Fürbitten, wurde die Taufe mit den weiteren Zeichen und Symbolen fortgesetzt. Dazu gehörten die Salbung mit den heiligen Ölen (Katechumenen und Chrisam), die Taufe mit geweihtem Wasser sowie das Anlegen des weißen Taufkleides. Christus lebt, sein Licht erleuchtet den Lebensweg, und so wurde an der Osterkerze als Symbol für den auferstandenen Christus die Taufkerze entzündet. Dieses Licht Christi wollen die Eltern und die Paten für die Täuflinge durch die eigene Lebensweise ausstrahlen und bekräftigten dies in ihren vorgetragenen Segensgebeten. Am Ende der Tauffeier wurden Pia und Luis mit dem Schlusslied „Segne, du Maria“ auch unter den besonderen Schutz der Gottesmutter gestellt. (L. S.)

